Die 8 häufigsten Trennungsgründe – Das solltest du beachten

Gründe für eine Trennung gibt es zahlreiche. 

Dabei treten aber die folgenden 8 Gründe für eine Trennung besonders häufig auf bei Paaren. 

Ob bei einer Beziehungskrise nur noch eine Trennung hilft, erfährst du in diesem Beitrag.

Denn nicht immer ist klar, ob ein bestimmter Anlass auch zum Ende einer Partnerschaft führen muss.

Die 8 Top Gründe für eine Trennung

#1 Keine Zeit für den Partner

Dieses Problem tritt tatsächlich deutlich häufiger auf, als man glauben möchte.

In unserer schnelllebigen Zeit verwundert das allerdings nicht. 

In vielen Fällen ist es der Job, der sich als Zeitkiller rausstellt, und damit der Partnerschaft schadet. In manchen Fällen ist es aber sogar die Familie selbst. 

Nämlich dann, wenn Kinder dazugehören, die eine Menge Aufmerksamkeit benötigen. 

Zwischen Elternabend, Essen kochen, Wäsche waschen, Putzen und die Kinder betreuen, bleibt nur selten mal eine Stunde, in der man nur als Paar zusammenkommt.

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Abends im Bett sind beide Partner meist so erschöpft, dass auch die Libido auf der Strecke bleibt und die Beziehung damit langsam zu einer Wohngemeinschaft wird.

Tipp: Bevor es in der Beziehung zur Trennung kommt, kann man in diesem Fall noch viel tun. 

Egal, was den Zeitmangel auslöst: Ein Weg aus der Krise besteht hier ganz klar darin, sich die gemeinsame Zeit als Paar zur Priorität zu machen. 

In einem offenen Gespräch sollte geklärt werden, wie man sich die Zeit schaffen kann (weniger Überstunden, einen Babysitter für die Kinder engagieren). Mindestens einmal in der Woche sollte dann eine gemeinsame Unternehmung anstehen.

Ein Restaurantbesuch zum Beispiel. Oder ein gemeinsamer Spaziergang.

Auch ein gemeinsames Hobby kann wahre Wunder wirken. 

Die Aktivität sollte beiden Partnern Spaß machen. So lässt sich das Wir-Gefühl wieder stärken, ohne dass man nur noch nebeneinander funktioniert. 

#2 Stress bei der Arbeit

Der Job ist nicht nur Zeitkiller, sondern oft genug auch Stressfaktor und bietet damit Gründe für eine Trennung.

Denn den Stress, der durch Arbeit entsteht, nehmen viele Menschen mit nach Hause. Hier wirkt sich das Ganze als starke Belastung für die Beziehung aus.

Wenn die Freizeit nicht mehr zum Stressabbau ausreicht, dann leidet die Partnerschaft unter mindestens einem unausgeglichenen Part. 

Reizbarkeit, schlechte Laune und wenig Freude an den alltäglichen Dingen können eine Beziehung massiv belasten, wenn einer der Partner dauernd in diesem Zustand gefangen ist.

Tipp: Zuerst ist es wichtig, über dieses Problem offen zu reden mit dem Partner. Man sollte sich bewusst darüber werden, wo die Gründe für die Trennung liegen.

Beim Stress als Störfaktor sollte zuerst herausgefunden werden, wo der Auslöser liegt. 

Ist es tatsächlich die Arbeit, dann ist es ratsam, in diesem Bereich kürzer zu treten und wieder die eigene Gesundheit als Priorität zu setzen. 

Denn nur, wer mit sich im Reinen ist, tut auch der Beziehung gut. 

Das bedeutet: weniger Überstunden, vielleicht auch bei den Karriere-Zielen Abstriche machen, um Stress zu vermeiden - und damit die Beziehung nicht zu gefährden.

Mehr gemeinsame Zeit einzuplanen wäre dann der Schritt in die richtige Richtung.

Am besten, man genießt gemeinsam als Paar eine schöne Auszeit. Etwa bei einem Tag im Spa oder bei einem Wochenendausflug.

#3 Geldprobleme

Gerade in der Ehe bzw. in langen Beziehungen sind Geldprobleme unerwartet oft Gründe für eine Trennung.

Zum Beispiel, wenn der Kredit im Nacken sitzt und einer der Partner einfach keinen Sparkurs einschlagen kann. 

Oder, wenn man sich große Wünsche nicht erfüllen kann, wie ein neues Auto oder ein Haus. Viele Paare denken leider, dass das ganze Beziehungsglück davon abhängt, diese zu besitzen. 

Auch können Schulden innerhalb der Partnerschaft zu einer Krise führen. 

Oder, wenn einer dem anderen Geld geliehen hat, das nun nicht mehr zurückgezahlt wird. Die Sorgen ums Geld können zum belastenden Dauerthema werden, das schlägt schwer auf die Stimmung und kann eine Beziehung regelrecht zerrütten.

Tipp: Damit Geldsorgen nicht Gründe für eine Trennung der Ehe oder der Langzeitbeziehung werden, hilft eine gründliche Prüfung der Finanzen.

Ist man damit als Paar überfordert, kann ein Finanzexperte zu Rate gezogen werden. 

Dieser kann klären, wo es Möglichkeiten zu Einsparungen gibt im Haushalt. Auch hilft es, sich bewusst zu werden, dass materielle Dinge nicht als Säule einer gesunden Beziehung zu werten sind.

Das Haus oder der Neuwagen sind zwar nett, wenn sie zur Verfügung stehen, aber eignen sich als Messlatte für echte Zufriedenheit eher weniger.

Denke einfach daran: wenn der Neuwagen erst mal in der Garage steht, verschiebt sich der Fokus auf das nächste Produkt. Gier kann nie vollständig gestillt werden.

Wenn der Wert der Dinge, die ein Paar besitzt, die Qualität der Beziehung ausmacht, ist Unzufriedenheit eigentlich immer vorherbestimmt.

Lernt besser, die kleinen Dinge des Lebens zu genießen. 

Damit verleiht ihr dem Leben deutlich mehr Qualität. Der Partner sollte dich nicht finanziell, sondern menschlich bereichern.

#4 Die Sexflaute

Dieses Problem betrifft Männer wie Frauen in einer Partnerschaft. 

Aber häufig belastet es Männer stärker. 

Denn Frauen lernen nach wie vor, dass sie auch auf ihre sexuellen Bedürfnisse verzichten können. Entsprechend stellen sie diese Bedürfnisse hinten an und geben sich mit einer sexlosen Beziehung zufrieden.

Gründe für die Trennung bietet eine Sexflaute eher dem Mann, der seine Männlichkeit an der Höhe seiner Potenz abmisst.

Damit stellt die Unzufriedenheit in sexueller Hinsicht für Männer ein großes Problem da in Beziehungen.

Tipp: Bist du davon betroffen, dann hilft nur eins: rede offen darüber. Nur so lässt sich eine Lösung finden, in die der Partner involviert ist.

Fremdgehen kann jeder, aber mit vollem Einsatz an einer Beziehung arbeiten, das trauen sich leider nicht alle Paare.

Um dem Sexleben wieder einen Push zu geben, können zum Beispiel neue Dinge im Bett ausprobiert werden. 

Vielleicht hast du einfach nie den Mut aufgebracht, offen über deine Wünsche und Bedürfnisse zu reden. 

Steht die Beziehung nun kurz vor dem Aus, dann ist es höchste Zeit dafür! 

Natürlich ist Monogamie auch längst nicht mehr das A und O. Heute haben sich einige offene Beziehungskonzepte etabliert.

Viele Frauen und Männer haben längst eingesehen, dass der Partner nicht dazu geboren ist, alle Bedürfnisse des anderen zu befriedigen.

Damit es in einer Beziehung nicht zur Trennung kommt, braucht es hier vielleicht etwas Mut, um dem Partner neue Wege vorzuschlagen.

#5 Eine Fernbeziehung 

Wo sich manche Paare auf die Nerven gehen wegen Geklammer, ist hier das Gegenteil der Fall. Die fehlende räumliche Nähe kann eine Beziehung in die Krise stürzen.

Oft liegen die Gründe für eine Trennung in diesem Fall an der vielen Fahrerei. 

Das kann zeitaufwendig und nervtötend sein. 

Aber auch das Gefühl, dass der Partner in wichtigen Momenten nicht an deiner Seite ist, kann ein Hindernis sein bei einer Fernbeziehung.

Tipp: Ist die Liebe noch groß, aber Fahrgeld und -zeit wirken sich als Gründe für eine Trennung aus, sollte eine Bilanz gezogen werden. Macht euch eine Liste, auf der ihr festhaltet, was euch wirklich verbinden.

Gibt es vielleicht auch gemeinsame Ziele für die Zukunft? 

Ist ein Zusammenziehen realisierbar? 

Oder habt ihr euch einfach etwas entfremdet durch zu wenig sehen und zu selten reden? 

Dann plant mehr gemeinsame Zeit ein. Nutzt Online-Chats, um euch zu begegnen, macht gemeinsam Urlaub.

#6 Egoismus

Wer in einer Beziehung stets und ständig nur auf seinen Standpunkt beharrt und nicht bereit ist, für seinen Partner Kompromisse einzugehen, der liefert jede Menge Gründe für eine Trennung.

Denn hier besteht ganz klar nicht der Wunsch, eine gleichberechtigte, harmonische Partnerschaft zu führen.

Dazu gehören nämlich in der Regel zwei Menschen.

Eine Beziehung wird nur dann zur Zufriedenheit beider Partner funktionieren, wenn beide Seiten diese Beziehung auch wirklich wollen. 

Und das bedeutet Arbeit. 

Denn wo zwei Menschen zusammenkommen und auch bleiben wollen, muss immer wieder ein gemeinsamer Nenner gefunden werden.

Tipp: Wenn dein Partner ein unverbesserlicher Egoist ist, dann hilft auch oft kein Gespräch mehr.

Natürlich solltest du es damit versuchen. 

Wichtig ist dabei, dass du dem anderen keine Vorwürfe machst.

Beschreibe besser, was dir fehlt in eurer Beziehung. 

Aber Worte allein sind noch kein Ergebnis. Warte ab, ob auch Taten folgen und sich eure Verbindung dadurch zum Besseren entwickelt.

Gerade Egoisten machen gern die größten Versprechungen. 

Vertraue lieber auf Handlungen.

Mit denen zeigt dir dein Partner, ob er wirklich an euch glaubt und bereit ist, in die Beziehung zu investieren.

#7 Fremdgehen

Fremdgehen bringt viele Paare aus dem Gleichgewicht und bietet einige Gründe für eine Trennung. Dabei ist es hier besonders wichtig zu schauen, warum der Seitensprung passiert ist.

Auch, ob es ein einmaliger Ausrutscher war oder gleich eine Affäre. 

Die Gründe, aus denen Männer und Frauen fremdgehen sind übrigens recht unterschiedlich.

Frauen lassen sich häufig auf einen Seitensprung ein, weil ihnen der feste Partner nicht mehr genug Aufmerksamkeit schenkt. 

Männer wünschen sich hingegen oft mehr Sex, was ihnen die feste Partnerin verwehrt.

Tipp: Ist der Seitensprung aufgeflogen, klärt zuerst einmal, was genau passiert ist. Danach solltet ihr euch fragen, ob eure Beziehung nach wie vor wichtig für euch ist.

Verletztes Vertrauen ist eine Sache. 

Die Bereitschaft, an der gemeinsamen Beziehung zu arbeiten, ist jedoch die Grundvoraussetzung dafür, dass es weitergeht.

#8 Alltagsstreitigkeiten

Wenn man erst mal zusammenlebt, stehen sie schnell auf dem Plan:

Die Alltagsstreitigkeiten.

Wer macht den Abwasch? 

Wer putzt das Bad?

Warum ist der Kühlschrank schon wieder leer, obwohl du gerade einkaufen warst?

Das alles sind Themen, die schnell Reibungspunkte bilden.

Die Fragen ist, wie man als Paar damit am besten umgeht. 

Auf Dauer kann sowas die ganze Beziehung vergiften und liefert Gründe für eine Trennung.

Tipp: Geht gemeinsam durch, wie ihr euer Zusammenleben besser organisiert. Stellt zum Beispiel einen Putzplan auf.

Verteilt die Aufgaben gerecht und übernehmt auch wirklich die Verantwortung dafür. Auch nervige Angewohnheiten des Partners können Alltagsstreitigkeiten auslösen.

Sprecht an, was euch nervt, ohne einen Vorwurf daraus zu machen.

Die Gründe für die Trennung lassen sich nicht umgehen?

Wenn sich die Gründe für eine Trennung einfach nicht abschalten lassen, dann stehen nun zwei Dinge für dich im Raum:

  • Trennung - wie sage ich es ihm/ihr? 
  • Trennung - was beachten?

Das kann gerade nach einer langen Beziehung oder einer Ehe ein schwerer Schritt sein. Damit es im Anschluss nicht zum Rosenkrieg kommt, solltest du die Trennung möglichst fair über die Bühne bringen.

Denn gerade, wenn Kinder aus der Verbindung hervorgegangen sind, ist auch nach der Beziehung ein guter Umgang miteinander wichtig. 

Trennung - wie sage ich es ihm/ihr?

Der wohl schwierigste Teil ist es, dem Partner zu sagen, dass man sich trennen will. 

Die fairste Art, das über die Bühne zu bringen, ist ein persönliches Gespräch. 

Natürlich ist es einfacher, sich mit einer Nachricht oder Email zu verabschieden. Aber frag dich, ob dir dein Partner nicht einmal mehr wert war, als ihr zusammengekommen seid.

Es ist ein Zeichen von Respekt, in einem persönlichen Gespräch diesen wichtigen Schritt zu gehen.

Selbst wenn es dein Gegenüber schwer verletzt, dass du einen Schlussstrich ziehst. 

Versuche auch in diesem Gespräch, dem anderen keine Vorwürfe zu machen. 

Erkläre lieber sachlich, was dich verletzt hat oder warum du keine Kraft mehr hast. Auch wenn deine Liebe erloschen ist, ist der Grund dafür nicht bei deinem Partner zu suchen.

Viel zu schnell verfangen wir uns in Vorwürfen, anstatt bei uns selbst anzufangen. 

Vielleicht hattest du zu Beginn der Beziehung eine ganz andere Vorstellung von deinem Partner und nun hast du den Menschen hinter deinen Vorstellungen einfach besser kennen gelernt. 

Diese Enttäuschung kann bitter sein. In anderen Fällen kann die Liebe auch erloschen sein, weil man sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hat.

Der große gemeinsame Nenner ist dann vielleicht über die Jahre immer kleiner geworden.

Nun fehlt das Verständnis füreinander.

Dennoch liegt der eigentliche Grund für deine Unzufriedenheit mit dem anderen bei deinen Erwartungen. 

Trennung - was beachten?

Frag dich zuerst einmal, ob du alles versucht hast, um die Beziehung zu retten.

Habt ihr die wirklichen Gründe für eure Trennung ausgemacht? 

Habt ihr versucht, etwas daran zu ändern?

Natürlich müssen auch hier beide Seiten Bereitschaft zeigen. 

Du allein kannst eure Beziehung nicht retten. 

Wenn dein Partner keinen Einsatz zeigt oder seinen Worten keine Taten folgen lässt, dann ist eine Trennung tatsächlich sinnvoll.

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