On/Off-Beziehung- So schaffst du doch noch das Happy End


Beziehungen sind etwas Wundervolles, sofern sie "funktionieren".

Natürlich verläuft keine Beziehung dieser Welt einwandfrei, denn Konflikte gehören nun einmal zum Leben dazu.

Wenn die Beziehung jedoch zu einem Stressfaktor wird, ist es meist vernünftig, sich zu trennen.

Manchmal fehlt diese Einsicht jedoch und Pärchen finden sich in einer On/Off-Beziehung wieder.

Das ewige Hin und Her findet irgendwann ein endgültiges Ende, wie die On/Off-Beziehung von Promis wie Kristen Stewart und Robert Pattinson zeigen.

Allerdings gibt es auch eine prominente On/Off-Beziehung mit Happy End, nämlich die von Miley Cyrus und Liam Hemsworth.

Ob mit Happy End oder ohne:

In einer On/Off-Beziehung spielen Gefühle eine bedeutende Rolle, auch wenn es nicht immer Liebe ist.

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Die Phasen einer ON/OFF-Beziehung

Das entscheidende Merkmal von On/Off-Beziehungen ist das ewige Hin und Her und das damit verbundene Drama.

Das verliebte Pärchen setzt die rosarote Brille auf und stürzt sich verheißungsvoll in die Beziehung.

Meist dauert es allerdings nicht lange, bis sich die ersten Spannungen aufbauen und die Schmetterlinge verfliegen.

Die Konflikte werden jedoch nicht gelöst, sodass sie schließlich irgendwann hollywoodreif eskalieren.

Von Liebe ist in solchen Situationen meist wenig zu spüren, denn impulsive Handlungen übernehmen die Führung.

Nicht selten kommt es vor, dass die Verliebten sich plötzlich lauthals anschreien und sogar der eine oder andere Teller fliegt.

Diese turbulente Achterbahnfahrt erreicht letztendlich ihren Höhepunkt, wenn einer der Beteiligten die Trennung ausspricht.

Meist endet die Beziehung mit einem Paukenschlag und die Verliebten gehen getrennte Wege.

Anschließend herrscht oft Funkstille, bis zu dem Moment, an dem sich einer der beiden meldet.

Die Schmetterlinge wachen auf, die Achterbahn kommt wieder ins Rollen und der Teufelskreis beginnt:

  • Verliebtsein / rosarote Brille
  • Erste Spannungen
  • Eskalation und Trennung
  • Funkstille
  • Versöhnung

ON/OFF-Beziehung #1: Definition

Eine Beziehung ist etwas Wundervolles, solange sie funktioniert.

Keine Partnerschaft dieser Welt verläuft jemals völlig harmonisch, das ist vollkommen normal.

Wenn die Konflikte jedoch die Führung übernehmen und die Beteiligten zu sehr darunter leiden, sollte ein Schlussstrich gezogen werden.

Viele Paare gestehen sich irgendwann ein, dass die Beziehung nicht ihre Erwartungen erfüllt und eine Trennung womöglich vernünftig wäre.

Das macht natürlich Sinn, immerhin hat jeder das Recht darauf, glücklich und zufrieden zu sein.

In einer On/Off-Beziehung verschließen die Beteiligten jedoch ihre Augen vor dieser Tatsache und wollen beziehungsweise können das nicht akzeptieren.

Daraus resultiert, dass die Beteiligten oft Monate oder sogar Jahre in einer nicht funktionierenden Beziehung gefangen sind.

Die "Verliebten" gaukeln nicht nur sich selbst, sondern auch ihrem Gegenüber etwas vor.

Beide halten mit festem Griff an der vermeintlichen Liebe fest, immerhin können sie ja nicht ohne einander.

Doch ist es wirklich Liebe, die eine On/Off-Beziehung zusammenhält? 

On/Off-Beziehung #2: Gründe

Für Außenstehende stellt sich natürlich immer wieder die Frage, warum Freunde oder Familienmitglieder eine On/Off-Beziehung nicht einfach hinter sich lassen können.

Wenn es nach der 5. Trennung nicht klappt, dann hat es schließlich einen Grund, oder?

Außenstehende haben den Vorteil, dass sie die Lage meist objektiv betrachten und anders einschätzen können.

Allerdings entsteht eine On/Off-Beziehung nicht einfach aus der Laune heraus, denn oftmals sind schwerwiegende Ängste der Grund für das ewige Hin und Her.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass in einer On/Off-Beziehung die Psychologie eine bedeutende Rolle spielt.

Bindungsangst - Die Angst vor Nähe

Eine On/Off-Beziehung hat viele Gründe, allerdings ist meist Bindungsangst die Ursache hierfür.

Die meisten Menschen sehnen sich nach Nähe und Geborgenheit.

Der Großteil hat (verständlicherweise) auch Angst davor, verlassen zu werden.

Bei Personen mit Bindungsangst ist diese Furcht jedoch so stark ausgeprägt, dass die Betroffenen regelrecht von ihr gesteuert werden.

Es fällt ihnen schwer, sich zu öffnen und tiefe Beziehungen einzugehen.

 Nicht selten versuchen sie sich deshalb an Menschen zu binden, die emotional nicht verfügbar sind.

Das sind beispielsweise verheiratete Männer und Frauen, aber auch Personen, die schlichtweg kein Interesse an ihnen haben.

Denn dadurch versuchen sich Menschen mit Bindungsangst, vor "Verletzungen" zu schützen.

Bindungsangst lässt sich zudem an folgenden Merkmalen erkennen:

  • auf extreme Nähe folgt große Distanz
  • enorm hohe Erwartungen an den Partner
  • Angst, sich dauerhaft festzulegen
  • die eigenen Gefühle werden nicht besprochen
  • Beziehung wird oft in Frage gestellt und beendet

Falsche Hoffnungen - "Die Hoffnung stirbt zuletzt"

Du lernst jemanden kennen und verabredest dich zu einem Date.

Natürlich machst du dich besonders schick, immerhin möchtest du deinem Gegenüber gefallen.

Doch dabei bleibt es meist nicht, denn plötzlich findest du dieselbe Musik interessant und lachst über unlustige Witze.

Vielleicht trinkst du sogar Bier und schaust Fußball, obwohl dich das nicht interessiert.

Oder du erklärst dich für einen dreistündigen Shoppingtrip bereit, obwohl du Kaufhäuser absolut hasst.

Natürlich möchtest du dich bei den ersten Dates von deiner absoluten Schokoladenseite zeigen.

Allerdings kann der "will to please", also der "Wille zu gefallen", durchaus zum Verhängnis werden.

Denn je länger du dich verstellst, desto mehr verleugnest du dich und deine Bedürfnisse.

Das gilt natürlich auch für dein Gegenüber!

Die Folgen sind fatal, denn es entstehen nicht nur Spannungen, sondern auch falsche Erwartungen.

Die sind wiederum an falsche Hoffnungen wie "Vielleicht ändert er/sie sich ja doch noch" gekoppelt.

Nicht selten entsteht dadurch eine On/Off-Beziehung:

Denn zum einen ist man unglücklich mit der Situation und möchte sich befreien. Zum anderen hofft man stets, dass es "doch noch was wird".

Der besondere Kick

Eine On/Off-Beziehung gleicht einer Achterbahnfahrt und lässt den Puls bei den Betroffenen in die Höhe schießen.

Viele Personen genießen das regelrecht, denn sie benötigen den "besonderen Kick".

Der fesselnde Streit, gefolgt von einer tränenreichen Versöhnung stellt für zahlreiche Pärchen das gewisse Etwas dar.

Denn all das Drama bringt für sie "Pfeffer in den Alltag" und nimmt zugleich die Langeweile.

Allerdings reicht vielen Betroffenen ein intensiver Streit irgendwann nicht mehr aus, weshalb sie noch einen "draufsetzen" müssen und sich trennen.

Die anschließende Versöhnung schweißt sie vermeintlich mehr zusammen denn je, sodass das Spiel von Neuem beginnen kann.

Soziale und wirtschaftliche Abhängigkeit

Unsichere Personen leiden oftmals an Verlustangst, weshalb sie sich sozial von ihrem Partner abhängig machen.

Sie wollen schlichtweg nicht allein sein und binden sich stattdessen lieber an eine ungesunde Beziehung.

Daneben gibt es natürlich auch die wirtschaftliche Abhängigkeit, welche eine On/Off-Beziehung begünstigen kann.

Wenn du gerade frisch mit deinem Partner zusammengezogen bist, wirst du höchstwahrscheinlich trotz Unzufriedenheit in der Beziehung nicht sofort an eine Trennung denken.

Falls du dennoch eine Beziehungsauszeit in Erwägung ziehst, hält dich vielleicht deine Bequemlichkeit davon ab.

Denn das Trennen oder Auszahlen der Güter ist meist mit viel Anstrengung verbunden.

Ein erneuter Beziehungsversuch klingt da schon bequemer und somit verlockender.

Ebenso verhält es sich, wenn der Urlaub bereits gebucht ist oder das gemeinsame Haus noch abbezahlt werden muss.

In vielen Fällen siegt die Bequemlichkeit über die Vernunft, sodass sich viele Pärchen trotz Unzufriedenheit in einer On/Off-Beziehung wiederfinden.

On/Off Beziehung #3: Folgen

Eine On/Off-Beziehung bedeutet dauerhaften Stress für alle Beteiligten.

Denn jede Trennung schmerzt und belastet die Seele.

Im Idealfall bietet eine Beziehung nicht nur Rückhalt und Sicherheit, sondern auch Kraft und Stabilität.

In On/Off-Beziehungen fehlen diese Fundamente jedoch, sodass das Vertrauen erheblich beeinträchtigt wird.

All die Zweifel und Enttäuschungen führen letztendlich zu Unsicherheiten und somit zu dauerhaftem Stress.

Die Unzufriedenheit in der Beziehung und der damit verbundene Gemütszustand können sich auch psychosomatisch bemerkbar machen:

  • Haarausfall
  • Schlaflosigkeit
  • Übelkeit
  • Magenschmerzen
  • Gastritits

On/Off-Beziehung #4: Tipps

Die Beziehung endet meist dann, wenn einer der Betroffenen aufgibt und/oder nicht mehr kann.

In jedem Fall solltest du eine Trennung in Erwägung ziehen, wenn es dir zu viel wird.

Wann das ist, entscheidest letztendlich du selbst.

Allerdings sollte deine Gesundheit stets oberste Priorität haben!

Wenn die On/Off-Beziehung deine Gefühle noch nicht beeinflusst hat, möchtest du sie womöglich retten.

Vielleicht bist du gerade mitten in der Trennung und suchst für deine On/Off-Beziehung Tipps?

Nachstehend findest du nicht nur Beziehungspause Tipps, sondern auch Ratschläge zum Retten deiner On/Off-Beziehung.

Schritt 1: Beziehungspause

Wenn es wieder einmal zur Trennung gekommen ist, solltest du sie als ernsthafte Beziehungspause nutzen.

 Denn dadurch kannst du dich in Ruhe erholen und objektiver an die Sache rangehen.

Sieh die Beziehungsauszeit als Heilungsphase für dich und deinen Partner an, sodass ihr beide ausreichend Kraft sammeln könnt.

Schritt 2: Rosarote Brille absetzen

Wenn es wieder einmal zur Trennung gekommen ist, benötigst du womöglich Beziehungspause Tipps.

In erster Linie wird es Zeit, die rosarote Brille abzusetzen.

Höchstwahrscheinlich bist du traurig und vermisst deinen Partner - zumindest die guten Seiten.

Und genau hier musst du von nun an einhaken:

Ja, dein Partner hat womöglich mitunter tolle Charaktereigenschaften.

Allerdings überwiegen diese momentan nicht!

Behalte im Auge, warum es erneut zur Trennung gekommen ist.

Idealisiere deinen Partner nicht, sondern versuche objektiv an die Sache ranzugehen.

Schritt 3: Kontaktsperre

Eine Kontaktsperre hilft dir, emotionalen Abstand zu gewinnen.

Eine Trennung ist fast immer schmerzvoll, weshalb du nun in erster Linie Zeit für dich benötigst.

Die Kontaktsperre ist zwar einer von vielen Beziehungspause Tipps, allerdings erleichtert sie auch die endgültige Trennung enorm.

Wenn du nicht immer wieder aufs Neue mit deinem Ex-Partner konfrontiert wirst, kannst du in Ruhe mit der Beziehung abschließen.

Versuche daher, jeglichen Kontakt mit deinem Ex-Partner zu vermeiden.

Schritt 4: Ursache finden

Eine Trennung ist immer schmerzvoll, aber letztendlich heilt jede Wunde!

Auch wenn es in diesen Momenten unglaublich schwer erscheint, solltest du stets nach vorne schauen.

Wenn du eine On/Off-Beziehung retten möchtest, ist es wichtig, die Ursache für die stetigen Trennungen zu finden.

Folgende Fragen können dir dabei helfen, deine On/Off-Beziehung sowie die Gründe zu analysieren: 

  • hat jemand von euch Bindungs- oder Verlustangst?
  • vermisst du deinen Partner oder nur das Gefühl?
  • hast du Angst vor dem Alleinsein?
  • Bequemlichkeit und/oder Gewohnheit?
  • ist das Problem lösbar?

Schritt 5: Kommunikation

Wenn du als auch dein Partner einsichtig sind und ihr beide die On/Off-Beziehung retten wollt, müsst ihr unbedingt viel reden.

Kommunikation ist in vielerlei Dingen der Schlüssel zum Erfolg, weshalb sie auch zu den On/Off-Beziehung Tipps zählt.

Besprecht in Ruhe eure Ängste, aber auch eure Wünsche und Ziele.

Ebenso solltet ihr euch ehrlich mitteilen, welche Erwartungen ihr an euch sowie an die Beziehung habt.

Natürlich solltet ihr auch eure Unzufriedenheit in der Beziehung zur Sprache bringen.

Vergiss dabei nicht, dass eine On/Off-Beziehung die Gefühle beeinflussen kann.

Wenn ihr euch gegenseitig besser versteht, könnt ihr brenzlige Situationen leichter handhaben.

Dadurch vermeidet ihr mitunter Eskalationen und die unnötigen Achterbahnfahrten inklusive Trennungen.

Schritt 6: Nähe und Distanz definieren

In einer On/Off-Beziehung ist ein Partner meist emotional mehr gebunden als sein Gegenüber.

Das bedeutet, dass die Bindung im Ungleichgewicht ist.

Was für den einen vielleicht als erdrückend empfunden wird, stellt für den anderen eine zerbrechliche Partnerschaft dar.

Es ist daher wichtig, dass ihr ein Gleichgewicht schafft, das für euch beide tragbar ist.

Schritt 7: Emotionale Basis schaffen

Eine On/Off-Beziehung hinterlässt oftmals unschöne Spuren, es ist deshalb nicht verwerflich, dass ihr unsicher seid oder euer Vertrauen beeinträchtigt ist.

Allerdings lassen sich auch diese Wunden heilen!

Versucht eine neue, emotionale Basis zu schaffen.

Sucht euch gemeinsame Hobbys und kreiert schöne Erinnerungen, die stärker sind als jegliche (vergangenen) Konflikte.

Auch in einer On/Off-Beziehung können Gefühle neu entfachen!

Schritt 8: Therapie

Eine On/Off-Beziehung zu retten ist meist schwieriger, als es scheint.

Denn oftmals haben sich viele Verhaltensmuster bereits so stark eingeprägt, dass sie beinahe automatisiert ablaufen.

In solchen Fällen ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Eine Therapie hilft den Betroffenen unter anderem zu lernen, sich selbst anzunehmen und Vertrauen aufzubauen.

Doch auch das Setzen von Grenzen und das adäquate Äußern von Wünschen und Gefühlen wird in einer Behandlung gelernt.

Du kannst die Therapie sowohl alleine als auch gemeinsam mit deinem Partner wahrnehmen.

Wichtig ist, dass ihr beide aufgeschlossen hierfür seid und Vorschläge als auch Kritik annehmen könnt.

On/Off-Beziehung hat eine Chance!

Eine On/Off-Beziehung zu beenden ist nicht immer der einzige Weg!

Denn mit etwas Anstrengung und Arbeit hat auch eine On/Off-Beziehung eine Zukunft!

Wichtig ist, dass du und dein Partner ernsthaft eine Veränderung wollen.

Natürlich müsst ihr beide auch bereit sein, etwas dafür zu tun!

Nicht selten wirkt sich eine On/Off-Beziehung auf die Gefühle aus, weshalb ihr stets offen und ehrlich zueinander sein müsst.

Mit viel Liebe, Geduld und Arbeit kann auch aus einer On/Off-Beziehung eine dauerhafte Partnerschaft werden 🙂

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