Beziehung beendet und trotzdem traurig? 5 Tipps die dir sofort  helfen!


Nicht jeder der eine Beziehung beendet, ist danach erleichtert und genießt das Leben als Single in vollen Zügen. Es ist vollkommen normal, wenn man eine Beziehung beendet und trotzdem traurig ist.

Dieses Gefühl steht nicht nur dem Verlassenen zu. 

Manchmal ist sogar noch Liebe im Spiel und dennoch gibt es Faktoren, die eine glückliche Beziehung unmöglich machen. 

In diesem Artikel erfährst du, wie du mit der Traurigkeit nach dem Scheitern deiner Beziehung umgehen kannst.

Beziehung beendet und trotzdem traurig? Trennungen sind immer schwer!

beziehung beendet und trotzdem traurig

Die Liebesbeziehung ist die intensivste und intimste Art von Beziehung, die wir führen können.

Sie basiert (im besten Fall) auf Vertrauen, Wertschätzung, tiefer Verbundenheit und körperlicher Anziehung.

In eine Liebesbeziehung investieren wir eine ganze Menge Zeit, Gefühle und Mühe.

Das ist eigentlich mit nichts anderem zu vergleichen und so ist es nicht verwunderlich, dass das Ende sehr schmerzhaft ist.

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 Dabei ist es weniger wichtig, ob du die Verlassende oder der Verlassene bist.

Natürlich spielt der Grund für das Liebesaus mit hinein.

Musstest du deine Beziehung beenden wegen Lügen oder gar Untreue, spielen vielleicht Wut und Verletzung die erste Rolle.

Ist das Beziehungsende aufgrund von unterschiedlicher Lebensvorstellungen oder verschiedenen grundlegenden Ansichten zustande gekommen, bist du vielleicht eher traurig und enttäuscht, dass es nicht geklappt hat.

Falls dir andere Leute einreden wollen, dass es nicht zusammenpasst, dass jemand die Beziehung beendet und trotzdem traurig ist, höre nicht darauf.

Du weißt besser, wie du dich fühlst.

Liebeskummer - schmerzhaft aber wichtig

Alle die sich mitten im schlimmsten seelischen Schmerz der Welt, auch Liebeskummer genannt, befinden, können diesem wohl kaum etwas Positives abgewinnen.

Doch er gehört zum Leben dazu, genauso wie die Liebe.

Wenn du Liebeskummer komplett vermeiden möchtest, müsstest du dich der Liebe verschließen und das ist keine praktikable Lösung.

Zum einen, weil es schlichtweg nicht geht.

Wir können nicht beeinflussen wann und in wen wir uns verlieben.

Das passiert einfach. Zum anderen wäre das Leben ohne Liebe doch so viel ärmer.

Aus diesen Gründen müssen wir uns wohl oder übel mit dem Kummer und Herzschmerz nach einer Trennung oder auch während einer Beziehung abfinden.

Das Leben ist schön, aber nicht einfach.

Das heißt aber nicht, dass du dem Liebesschmerz hilflos ausgeliefert bist.

Auch du kannst die Methode herausfinden, mit der du dich besser mit der Trennung arrangieren und dem Schmerz fertig werden kannst.

Hast du deine Beziehung beendet und wirst trotzdem traurig, ist es wichtig, dass du dieses Gefühl analysierst.

Fühlt sich das Ende für dich trotzdem richtig an, darfst du nicht schwach werden, nur um dieses Gefühl schnell wieder loswerden zu wollen.

Damit hilfst du dir nur für einen kurzen Moment, der nächste Kummer kommt dann wieder, nur in noch geballter Form.

Fokussiere dich lieber darauf, wieder hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken, ganz egal ob alleine oder mit einem neuen Partner. 

Das Ende der Beziehung erkennen

Eine Beziehung beenden trotz Liebe, dazu gehört viel innere Kraft und Stärke.

Tatsächlich entscheiden sich dann viele für den "bequemeren" Weg und bleiben weiterhin mit dem Partner zusammen.

Die Zustände, warum die Beziehung nicht glücklich ist und eigentlich nicht funktioniert, werden ignoriert oder in Kauf genommen.

Doch das sollte sich gut überlegt werden, denn auch wenn die Liebe das Wichtigste in einer Partnerschaft ist, steht sie nicht über Allem und kann nicht alles wettmachen.

Es gehört also auch einiges dazu, das Ende der Beziehung zu erkennen, wenn die Liebe noch vorhanden ist.

Einer der häufigsten Gründe, der zur Trennung führt, sind Streit und Probleme in der Beziehung.

Beides gehört dazu, doch wenn die Konflikte Überhand nehmen und das Paar keinen Ausweg mehr findet, liegt es nahe, dass eine glückliche Beziehung nicht möglich ist.

Vor allem, wenn stets und ständig um dasselbe Problem gekreist wird, kann das sehr belastend sein.

Doch auch andere Gründe, wie Untreue, nicht variable Lebensvorstellungen und Zukunftspläne, Unverständnis oder gar körperliche/psychische Gewalt sind ein Indiz, die dich das Ende der Beziehung erkennen lassen. 

5 Tipps gegen Traurigkeit und Schmerz nach dem Beziehungsaus

Es ist keine Schande, wenn man eine Beziehung beendet und trotzdem traurig ist und die Trennung war auch nicht automatisch ein Fehler.

Bist du der festen Überzeugung, dass du den richtigen Weg gegangen bist, solltest du dich jetzt ganz auf dich konzentrieren.

Die folgenden fünf Tipps helfen dir über die schwere Zeit hinweg. 

#1. Verbringe die Zeit mit Menschen, die dir guttun!

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Zu den Phasen des Liebeskummers gehört auch die Verdrängung.

Diese Phase klingt negativer als sie ist, denn tatsächlich ist es wichtig, sich nicht vollkommen in den seelischen Schmerz fallen zu lassen.

Nutze diese Zeit ruhig ausgiebig und treffe dich mit Freunden oder deiner Familie.

Wichtig ist, dass du jetzt nicht alleine bist mit deiner Traurigkeit.

Vor allem gibt dir der Kontakt zu anderen Menschen die Möglichkeit darüber zu sprechen, was in dir vorgeht und das hilft dir, das Geschehene zu verarbeiten.

Nicht selten werden soziale Kontakte in der Trennungsphase ohnehin vernachlässigt, weil man einfach andere Dinge im Kopf und die Beziehung Vorrang hat.

Doch jetzt ist wieder Zeit dafür, das tut nicht nur dir gut und lenkt dich ab, sondern freut auch Freunde und Familie.

Egal ob gesellige Abende, Kinobesuche, Shopping-touren oder einfach mal ein Kaffee mit der besten Freundin, erlaubt ist, was dir gefällt.

Wenn man eine Beziehung beendet und trotzdem traurig ist, sollte man sich aber nicht unbedingt gleich ins nächste Beziehungsabenteuer stürzen, sondern die Trennung erst mal richtig verarbeiten. 

#2. Halte Abstand von deinem Ex-Partner!

Es ist gut, wenn du viele Menschen um dich herum hast, aber eine Person gehört nicht dazu - dein Ex-Partner.

Wie kannst du über ihn hinwegkommen und deine Traurigkeit verlieren, wenn du ihn ständig über den Weg läufst?

Genau, das ist unmöglich beziehungsweise dauert dann nur noch länger, was unnötig schmerzhaft ist.

Ein kalter Entzug ist manchmal das Einzige, was wirklich hilft.

Es gibt bestimmte Orte, Wege und Gewohnheiten, die mit deinem Ex/deiner Ex in Verbindung stehen, diese solltest du erst mal, so gut es geht, meiden.

Auch Orte, wo ihr oft gemeinsam wart, wie euer Lieblingsrestaurant, eure liebste Bar oder die Kuschelbank im Park, sind erst mal tabu.

Die Chance, dass du ihn oder sie hier begegnest, ist zwar eher gering, aber diese Orte werden dich unweigerlich an eure Beziehung erinnern.

Auch wenn die Wunde der Trennung oberflächlich schon verheilt ist, kann sie bei solchen Begegnungen schnell wieder aufreißen und das gilt es zu vermeiden.

Wenn man Beziehung beendet hat und trotzdem traurig ist, solltest man sich schützen, damit sich die Traurigkeit nicht manifestiert.

Das gilt übrigens auch für den Fall, dass du dir der Trennung noch nicht sicher bist.

Auch dann ist es gut, wenn ihr erst mal auf Abstand geht und jeder für sich klar darüber wird, was er eigentlich wirklich möchte. 

#3. Schreibe dir die Traurigkeit von der Seele!

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Gerade, wenn es um Liebesdinge geht, können einen die Emotionen schon mal überfluten.

Traurigkeit, Wut, Enttäuschung, Verzweiflung - manchmal fühlt man sich wie überspült davon.

Das ist überfordernd und kann schon mal an die eigenen Grenzen führen.

Was dann sofort helfen kann, ist die Gefühle zu sortieren, indem du sie aufschreibst.

So wirst du deinen Frust los und vielleicht auch klarer im Kopf.

Vor allem, wenn man die Beziehung beendet hat und trotzdem traurig ist, kann das zu Erklärungen führen. 

Erst mal tut es gut, die Gedanken nach außen zu bringen und hinterher kannst du das Geschriebene lesen und hast vielleicht sogar unterbewusst die Lösung des Problems niedergeschrieben.

Du setzt dich mit deinen Gefühlen auseinander und das ist immer gut.

Was du danach mit dem Text machst, ist dir überlassen.

Du kannst ihn aufheben, veröffentlichen, um anderen zu helfen oder ihn gleich verbrennen.

Es ist auch vollkommen egal, was du am Ende aufschreibst, hier kommt es vor allem auf den Prozess des Schreibens an. 

#4. Entwickle eine realistische Einschätzung deiner Beziehung gegenüber!

Hat man seine Beziehung beendet und ist trotzdem traurig, sollte man sich immer wieder das vor Augen führen, was das Ende ausgelöst hat.

Es hatte einen Grund, warum das Ganze nicht funktioniert hat und der kann dafür sorgen, dass du weniger traurig bist.

Bei der Liebe ist Realismus meist weit entfernt und gerade nach einer Trennung und im Verlustschmerz, neigen wir dazu, den Partner zu idealisieren.

Da spricht allerdings die Sehnsucht aus dir und nicht dein Verstand.

Musstest du deine Beziehung beenden wegen Lügen und mangelndem Vertrauen?

Dann mache dir das immer wieder klar.

So wandelt sich deine Traurigkeit vielleicht in Wut um, was nicht unbedingt besser ist, aber du kommst raus aus der Idealisierungsspirale.

Führe also immer mal wieder einen Realitätscheck durch, vor allem dann, wenn dich die Traurigkeit mal wieder fest im Griff hat.

Zu diesem Anlass kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Was hat zum Ende der Beziehung geführt?
  • Warum ist eine glückliche Beziehung mit diesem Mann/dieser Frau nicht möglich?
  • Welche Eigenschaften/Verhaltensweisen am Ex-Partner machen es dir unmöglich, mit ihm zusammenzubleiben?
  • Wie sieht eine gesunde und erfüllte Beziehung in deinen Vorstellungen aus?
  • Was würde passieren, wenn ihr jetzt wieder ein Paar werdet?
  • Würdest du eine erneute Trennung verkraften?

Am Ende aber noch ein wichtiger Hinweis:

Versuche deine Beziehung nicht total zu verklären und verliere dich nicht in wütenden Schuldzuweisungen. 

Zu einem Beziehungsende gehören meist zwei und natürlich darfst du die schönen Erlebnisse und Momente auch als solche in Erinnerung behalten.

#5. Verändere dich für ein neues Selbstwertgefühl!

Innerliche Veränderungen brauchen Zeit.

Wenn es aber mal schnell gehen muss, tut es auch eine äußerliche Veränderung.

Eine neue Frisur, ein neues Outfit oder die Umgestaltung deiner Wohnung wirken sich auch auf dein Wohlbefinden aus.

Wer seine Beziehung beendet hat und trotzdem traurig ist, sollte wieder neue Freude in sein Leben bringen.

Du hast dich lange genug gequält, dich auf Liebesentzug gesetzt und die Trennung aufgearbeitet.

Nun solltest du deine neu gewonnene Freiheit nutzen, du hast jetzt die Chance dich kompromisslos zu entfalten.

Du musst auf niemanden Rücksicht nehmen, das ist doch auch mal toll.


Beziehung beendet und trotzdem traurig? Die Zeit heilt alle Wunden! 

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Zugegeben, diesen Spruch im Zusammenhang mit Liebesschmerz zu bringen, ist mehr als klischeehaft.

Doch das ändert nichts daran, dass hinter dieser Aussage eine Menge Wahrheit steckt.

Wer eine Beziehung beendet hat und trotzdem traurig ist, wird sich nicht ewig so fühlen.

Irgendwann rücken der Ex-Partner und die gemeinsame Zeit in den Hintergrund und andere Dinge in den Fokus.

Du wirst es vielleicht aktuell nicht glauben, doch das passiert irgendwann von ganz alleine und meist so, dass du es gar nicht richtig merkst.

Doch natürlich spricht nichts dagegen, der Verarbeitung mit den hier genannten Tipps auf die Sprünge zu helfen.

Trotzdem solltest du dich in Zeit und Geduld üben und dich vor allem nicht unter Druck setzen.

Manchmal hilft es auch, negative Gefühle zuzulassen und nicht mit Windmühlen dagegen anzukämpfen.

Das bringt dich weiter im Leben und der nächste Liebeskummer kommt bestimmt, zumindest gibt es keine Garantie, dass dem nicht so ist.

Sollte das so sein, bist du um einiges schlauer. 

#Fazit

Eine Beziehung beenden trotz Liebe ist nicht leicht und erfordert einiges an innerer Stärke und fester Entschlossenheit.

In diesem Artikel hast du fünf Tipps an die Hand bekommen, wie du deine Traurigkeit um die Trennung schneller in den Griff bekommst.

Doch es ist vor allem eins wichtig: Höre auf deine innere Stimme. Diese wird dir die richtigen Signale senden, was am besten zu tun ist.

Ist dir nach Selbstmitleid, Kitschfilmen und Schokolade zumute, dann gehe dem nach.

Das ist in den ersten Tagen oder auch Wochen nach der Trennung durchaus in Ordnung.

Vielleicht möchtest du auch lieber ordentlich Dampf ablassen?

Dann ist Sport genau das Richtige für dich.

Hier kannst du dich richtig auspowern und deine trüben Gedanken vertreiben.

Wichtig ist, dass du auf dich hörst.

Glaube an dich und nehme dir die Zeit, die du brauchst.

Damit und mit der richtigen Strategie kannst du, vielleicht noch nicht heute, aber in naher Zukunft mit der kaputten Beziehung abschließen.

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